LOGOPÄDISCHE PRAXIS
NINA NIKOLIC


INFORMATIONEN FÜR PATIENTEN

Häufige Fragen rund um das Thema Logopädie

Ärztliche Verordnung

Je nachdem, welche Auffälligkeiten Sie bei sich oder Ihrem Kind bemerken, können Sie einen praktischen Arzt, einen Kinderarzt, einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt, einen Phoniater, einen Neurologen, einen Internisten, einen Zahnarzt, einen Kieferorthopäden oder einen Kieferchirurgen aufsuchen, der den Therapiebedarf feststellt und eine Verordnung für Logopädie ausstellen kann.

Kostenübernahme

Logopädie ist als Heilmittel Bestandteil der medizinischen Grundversorgung. Bis zum 18. Lebensjahr werden die Kosten komplett durch die gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Nach Beendigung des 18. Lebensjahres ist vom Patienten ein Eigenanteil in Höhe von 10 % des Rezeptwertes zzgl. 10 € Rezeptgebühr pro Verordnung zu erbringen. Der Eigenanteil entfällt, falls Ihre Krankenkasse Ihnen eine Befreiung von der Zuzahlung erteilt hat (z.B. Geringverdiener, chronisch Kranke).

Unter den privaten Krankenkassen gibt es Unterschiede je nach Leistungstarif oder individuellem Versicherungsvertrag.

Wie läuft eine logopädische Therapie ab?

Unabhängig davon, ob Sie gesetzlich oder privat krankenversichert sind, ist eine Voraussetzung für die Logopädie eine vom Arzt ausgestellte Heilmittelverordnung.

Beim ersten Termin mit der Logopädin findet zunächst ein Erst- bzw. Anamnesegespräch statt. Dann erfolgt eine gezielte logopädische Diagnostik sowie die Erstellung des Behandlungsplans mit der gemeinsamen Festlegung der Therapieziele. Danach wird mit der regelmäßig frequentierten Therapie begonnen. Die Behandlung findet in der Regel 1-2 Mal in der Woche, für gewöhnlich in Einzeltherapie statt. Bei bestimmten Störungsbildern, wie z.B. nach einem Schlaganfall oder bei einer Stimmstörung, kann die Therapie auch mehrmals wöchentlich stattfinden. Je nach Störungsbild kann eine Therapieeinheit 30, 45 oder 60 Minuten dauern. Meistens beträgt die Behandlungszeit in der Einzeltherapie 45 Minuten. In der Regel verordnet der Arzt 10 Therapieeinheiten pro Rezept. Nach jedem Rezept erhält der Arzt von der Therapeutin einen Bericht, in dem eine Empfehlung zur Fortsetzung oder der Abschluss der Therapie erläutert wird. Anhand der medizinischen Diagnostik sowie der Rückmeldung der Therapeutin entscheidet der Arzt über die weiteren Maßnahmen bzw. über die Weiterverordnung der Therapie. Die Gesamtdauer der Therapie variiert je nach Störungsbild und Schweregrad der Störung. Manchmal sind auch Pausen in der Therapie sinnvoll.

 

Wie sieht es mit Wartezeiten aus?

Wir bieten eine zeitnahe Aufnahme des Therapiebeginns - derzeit bestehen keine Wartezeiten.
Bei Bedarf und passender Indikation kann die Therapie auch hochfrequent durchgeführt werden.


Hausbesuche
 

Bei Bedarf und medizinischer Indikation tätigen wir auch Hausbesuche bei Ihnen im Haus, in der Seniorenresidenz, in der Tagesklinik oder im Pflegeheim.

Die Indikation zum Hausbesuch muss vom Arzt festgestellt und auf der Verordnung vermerkt sein.

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